Nun ist sie wieder vorbei, seit gut einer Woche -- die Leipziger Buchmesse. Wie ist dieses Jahr mein Fazit? Gut, ja dieses Jahr war es wieder eine schöne Buchmesse.
Ich habe so viele nette Bekannte wieder getroffen, so viele nette Gespräche geführt, mich so oft gefreut. Mit Angela vom literaturgarten bin ich am Donnerstag durch die Hallen gezogen und habe mit ihr und ihren Mann im Bloom entspannt. Danach sind wir noch getrennt die Hallen besuchen gegangen.
Wie war das mit den Besuchern? Am Donnerstag war es ungewöhnlich gut besucht. Sowie ich es an einem Donnerstag noch nicht erlebt habe, genauso am Freitag. Dagegen am Samstag fand ich das eigentlich „leer“ von der Besucherzahl. Kein Gedränge, kein Geschiebe. Eigentlich wollte ich nur zur Lesung vom primären Verlag, wo Wolfgang Bahro aus dem neuesten Buch von Mario Worm „Der Junge aus der Vorstadt VI“ liest und danach gehen. Eben wegen dem Gedränge. Doch ich blieb bis 17 Uhr, weil alles so „leer“ war, dass man so gar an die einzelnen Stände kam. Ganz ungewöhnlich für einen Samstag. Sonntag bin ich aber dnan nicht gegangen, sondern gemütlich nach dem Frühstück heimgefahren. Es sollen insgesamt 296 000 Besucher da gewesen sein. Und man trifft Bekannte, die man dort nicht erwwartet hätte. Die man sonst nur auf Steampunk Picknicks trifft.
Der Einlass! Okay, ich gestehe, ich war so froh, dass ich eine Pressekarte hatte und im Presse Eingang rien durfte. Die Schlangen waren an allen drei Tagen so lang, am Donnerstag (oder war den Freitag) soll sie sogar einmal um den See gegangen sein. Das ist schon heftig und daran muss unbedingt gearbeitet werden. Einlasskontrolle war auch nicht so hervorragend. Früher wurden Koffer und Co geprüft, dieses Jahr hätte man alles mit reinnehmen können. Die zwei Schleussen hätten gefährliches Zeugs nicht erkannt. Auch ein Kritikpunkt.
Die Nummerierung… naja, wie letztes Jahr habe ich oft gesucht, da es schon ein kleines Chaos war von der Nummerierung. Man suchte z. B. A213 und stand dann auf einmal bei B210. Bänke an den Seiten von der Halle zum Sitzen, wo die Wand ist, wären toll. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte. Aber einen habe ich noch. Ich möchte bitte mein gedrucktes Ausstellerverzeichnis wieder. Denn die App war nicht so toll.
Das Hotelzimmer war dieses Jahr topp. Die Matratze nicht zu hart, nicht zu weich, das Zimmer einfach nur gut. Das Frühstück – da blieb kein Wunsch offen. Im Restaurant abends gegessen, lecker wenn auch ein wenig preisgehoben. Aber trotzdem. Ich habe das für nächstes Jahr wieder gebucht. Und dass man leider länger braucht zur Buchmesse mit der Straßenbahn bzw. Zug, dafür kann das Hotel ja wirklich nichts. Doch dieses Jahr war es ein guter Messebesuch.
Leider habe ich nicht viel Blogger getroffen, entweder haben die mich nicht gesehen – trotz meines kleines Literaturköfferchens – oder ich habe sie nicht erkannt. Aber ganz am Schluss des Freitags traf ich zufällig auf Barbara von sommerlese und habe mit ihr noch ein schönes kleines Abschlussgespräch gehabt.
Hier schon mal die Berichte. Es folgen aber noch ein paar Individuelle.